Auch Angriffsvektoren unterliegen dem Wandel der Zeit. Besonders die Zunahme von Homeoffice-Nutzung durch COVID-19 hat zu einer Zunahme der Angriffe auf das Remote-Desktop-Protokoll und die zugrunde liegenden Infrastrukturen von Unternehmen geführt. Laut Heise Online und einer Studie von Eset kam es im Juni 2020 zu täglich ca. 3 Millionen Angriffen auf RDP-Systeme, während die Zahl vor Beginn der Corona-Pandemie bei „nur“ rund 260.000 Angriffen täglich lag.

Quellcode - vielleicht für Angriffe auf das Remote-Desktop-Protokoll

RDP ist eine in Windows verankerte Technologie zum Fernzugriff (Remote Desktop Protocol), die auch für Anwendungsserver (früher: Terminalserver, heute Remote Desktop Services) genutzt wird. Der Betrieb eines ungeschützen oder über Portweiterleitung erreichbaren RDP-Systems schätzen wir als mindestens fahrlässig ein – und mit dieser Meinung stehen wir nicht alleine.

Bereits seit Jahren macht das RDP-Protokoll immer wieder mit Sicherheitslücken Schlagzeilen. Die Tragweite dieser Angriffe reicht von Dienstausfällen durch Systemanstürze bis zu Datendiebstahl oder der Übernahme des Systems als Ausgangsbasis für weitere Angriffe auf das interne Netzwerk.

Nutzen auch Sie einen „offenen“ RDP-Zugang, sollten Sie das dringend ändern. Gerne helfen wir Ihnen dabei, eine sichere und passende Lösung zu finden – so stellen Angriffe auf das Remote-Desktop-Protokoll für Sie keine direkte Gefahr mehr dar.

Sie erreichen uns telefonisch unter 0631 303 3637 oder unter blog@4s-ag.de

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