Kursaufbau

Schulungsinhalte

Die Schulungsinhalte der
Standardkurse sind auf ein
breites Spektrum der Teilnehmer
ausgerichtet. Bei homogenen
Gruppen können die Inhalte zur
Straffung des Programms
angepasst werden.

Allerdings sollte beachtet werden, dass bei zu starker Eingrenzung das Verständnis für das Gesamtkonzept sinkt.

Kompression

Eine zeitliche Kompression der Kurse bei vollem Inhalt kann nur in Anpassung an die Vorkenntnisse der Teilnehmer erfolgen. Sehr gute Vorkenntnisse erlauben eine schnellere Themenerarbeitung. Allerdings besitzt jeder Mensch eine Grenze in der aufzufassenden Wissensmenge. Zu starke Komprimierung beeinträchtigt die sinnvolle Darstellung der Themen. Der Misserfolg zu stark komprimierter Schulungen ist in der Regel vorhersehbar.

Kursserien

Unternehmen müssen häufig Mitarbeiter in sehr begrenzter Zeit auf ein bestimmtes Wissensniveau bringen. Vor dem Hintergrund der begrenzten Auffassungsmenge eines jedes Menschen sollten bei der Zusammenstellung von Kursserien einige Empfehlungen berücksichtigt werden:

Pause zwischen Kursen

Sind die behandelten Themen für den Mitarbeiter neu, sollte zwischen zwei Kursen mindestens eine Woche Pause sein, die der Mitarbeiter zur Aufarbeitung der Themen nutzen kann.

Blockbildung

Ausbildungswege sollten in Blöcken aufgeteilt werden, nach denen der Mitarbeiter jeweils eine größere Aufarbeitungsphase erhält.

Praktischer Einsatz

Günstig für eine Konsolidierung des Wissens ist der produktive Einsatz des Mitarbeiters zwischen den Blöcken. Entsprechende Möglichkeiten sollten im Unternehmen geprüft werden.

Spätere Zertifizierungen

Ein direkter Abschluss der
Schulung mit einer Zertifizierung
versetzt den Mitarbeiter häufig
in kontraproduktive
Stresssituationen, die die Lernfähigkeit
des Mitarbeiters meist beeinträchtigt.

Zertifizierungen sollten erst nach der Wissenskonsolidierung (Selbststudium, Übung, Praxis) stattfinden.